Sonntag, 24. Oktober 2021

Eisinger LF 8/6 wird an kroatische Kameraden übergeben

Am Freitag, den 25.06.2021 haben wir unter Einhaltung der Hygienevorschriften, vier kroatische Kameraden empfangen. Im Rahmen einer Spendenübergabe wurde unser altes LF 8/6 an diese übergeben. Anwesend waren außerdem unser Bürgermeister Thomas Karst, der Kreisbrandmeister Carsten Sorg sowie der Generalkonsul der kroatischen Botschaft Ivan Sablic.

Aufgrund eines Erdbebens Ende 2020 in der Region Sisak-Moslavina wurde eine Spendenaktion von Gerhard Lai, ehemaliger stellvertretender Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, ins Leben gerufen. Bei dieser Aktion wurden Hilfsgüter und Feuerwehrfahrzeuge in das betroffene Gebiet gesendet. Dieser Aktion wollten auch wir uns anschließen und fanden Unterstützung vom Bürgermeister und dem Gemeinderat.

Das unter Reiner Melzig 1991 angeschaffte Löschfahrzeug wurde von unseren Gerätewarten mit verschiedenen Gerätschaften beladen. Unter anderem war ein hydraulisches Rettungsgerät mit Schere und Spreizer, ein Be- und Entlüftungsgerät, diverse Schläuche, Schaumrohr sowie Schaummittel mit dabei.  Unser Löschfahrzeug war trotz seinen dreißig Dienstjahren noch sehr gut erhalten und konnte deshalb guten Gewissens gespendet werden.

Nachdem die kroatischen Kameraden das Eisinger Feuerwehrhaus besichtigten, haben sie ihr zukünftiges Fahrzeug genau unter die Lupe genommen. Trotz fehlender kroatischer Sprachkenntnisse wurde noch eine intensive Einweisung gegeben. Die Kameraden waren sehr begeistert und freuten sich über ihr neues Fahrzeug. Mit großer Begeisterung konnte das Löschfahrzeug am Sonntagmittag seine Reise nach Kroatien antreten. Nach zwölfstündiger Fahrt kam das Fahrzeug und die Kameraden gut in der neuen Heimat an. Dort wurde es am Montag bei der Feuerwehr in Tisina Kaptolska in Dienst genommen.

Wir verabschiedeten uns von unserem treuen Fahrzeug mit einen weinenden und einem lachenden Auge. Wir freuen uns aber, dass das Fahrzeug weiterhin seinen Dienst leisten kann.

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Übergabe HLF

Pressebericht zur Übergabe des neuen HLF 10

Neues Feuerlöschfahrzeug an die Eisinger Wehr übergeben

Uebergabe HLF10

Bild:
Bürgermeister Thomas Karst (Bildmitte, links) übergab symbolisch das Nummernschild für das neue HLF an Kommandant Marcel Kröner. Mit dabei Kreisbrandmeister Carsten Sorg und Fachberater Marcus Frank (von links) sowie die Mitglieder des Beschaffungsarbeitskreises.

Ein großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Eisingen, der coronabedingt allerdings nur im kleinen Rahmen gefeiert werden konnte: Bürgermeister Thomas Karst übergab mit der symbolischen Überreichung des Nummernschildes „PF-FW 1157“ an Kommandant Marcel Kröner offiziell das neue Löschfahrzeug HLF 10 der Eisinger Wehr. Mit dabei waren Kreisbrandmeister Carsten Sorg, der Fachberater für Feuerwehrfahrzeuge Marcus Frank aus Schömberg und die Feuerwehrangehörigen, die sich in einem extra gebildeten Ausschuss mit der komplizierten Materie rund um die Ausstattung und Beschaffung des Fahrzeuges befasst haben.

Karst würdigte den intensiven Einsatz der Arbeitsgruppe, die mit ihrer Sachkenntnis maßgeblich dazu beigetragen habe, dass heute „ein maßgeschneidertes und auf die Bedürfnisse der Eisinger Wehr zugeschnittenes Löschfahrzeug“ mit allen notwendigen Einsatzgeräten übergeben werden kann. Die Fahrzeugbeschaffung musste europaweit ausgeschrieben werden. Deshalb wurde der Ausschuss bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses von Fachberater Marcus Frank unterstützt.

Bei der Auftragsvergabe für den Vierzehntonner mit Allradantrieb im Juni 2019 ging das Los 1 für das Fahrgestell an die Firma MAN, das Los 2 für den Fahrzeugaufbau an die Firma Magirus und das Los 3 für die Ausstattung an die Firma Bastian. Die Güte der Ausschreibung zeigte sich auch im Endpreis des Fahrzeuges, was auch Kreisbrandmeister Carsten Sorg bestätigte, der auch für die Zuschussgewährung aus Mitteln der Feuerschutzsteuer des Landes zuständig war. Die Gesamtvergabesumme lag bei 407.200 Euro, der abgerechnete Endpreis des Fahrzeuges lag mit 395.700 Euro etwas günstiger. Dazu bekam die Gemeinde einen Landeszuschuss in Höhe von 90.000 Euro.

Wie Kommandant Kröner erläuterte, ersetzt das neue Einsatzfahrzeug HLF 10 das bisherige 30 Jahre alte LF 8/6 aus dem Jahr 1991. Eine Löschgruppe mit neun Feuerwehrangehörigen hat im Führerhaus Platz. Statt bisher 600 Liter Wasser führt das neue Fahrzeug im Tank 2.000 Liter Wasser mit, das beim Erstangriff für etwa acht bis zehn Minuten reicht. Bis dahin muss die Löschwasserversorgung aus dem Wassernetz oder einer anderen Quelle stehen. Die Feuerlöschpumpe auf dem Fahrzeug kann dann bis zu 2.700 Liter Wasser pro Minute an den Brandherd schicken. Rund 550 Meter B- und C-Schläuche stehen dafür zur Verfügung. Auch die Ausrüstung für sechs Atemschutzträger ist jetzt direkt an Bord. Neben der Brandbekämpfung sind an Bord des Fahrzeuges auch Gerätschaften für Hochwasserereignisse und zur Beseitigung von Sturmschäden. Ein ausfahrbarer Lichtmast mit 10.000 Watt LED-Ausrüstung sorgt für die Ausleuchtung des Einsatzortes.

Kommandant Marcel Kröner bedankte sich für die langjährige Unterstützung durch Bürgermeister Karst und durch den Gemeinderat, der bereits Ende 2017 die Weichen für die Beschaffung des neuen Fahrzeuges gestellt habe. Sein Dank ging auch an den Enzkreis und den Kreisbrandmeister, woher rechtzeitig das positive Signal für die Zuschussgewährung gekommen war. Wie Karst und Kröner versprachen, soll es nach Corona eine Einweihungsfeier für das neue Eisatzfahrzeug im Rahmen eines Tages der offenen Tür geben.

Text und Foto: Schott

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Kommandantenwahl durch den Gemeinderat

Ein Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 24.03.2021


Gemeinderat wählt ausnahmsweise

Wahl Kommandant 2021Bürgermeister Thomas Karst (rechts) gratuliert Marcel Kröner zur einstimmigen Wiederwahl als Feuerwehrkommandant für die nächsten fünf Jahre und überreicht Ernennungsurkunde.

Der Gemeinderat wählte mit Blick auf die Corona-Pandemie ausnahmsweise den Feuerwehrkommandanten. Normalerweise wird der Kommandant bei der Hauptversammlung von den aktiven Feuerwehranghörigen gewählt und anschließend vom Gemeinderat bestätigt. Doch in diesem Jahr konnte pandemiebedingt keine Hauptversammlung stattfinden, die für den 9. Januar vorgesehen war.

Aber die fünfjährige Amtszeit von Feuerwehrkommandant Marcel Kröner ist am 16. März ausgelaufen. Es zeichnet sich auch nicht ab, dass innerhalb von drei Monaten nach Freiwerden der Stelle eine Hauptversammlung zustande kommt. Deshalb musste der Gemeinderat die Wahl vornehmen. Da Marcel Kröner, wie Bürgermeister Karst betonte, das „uneingeschränkte Vertrauen der Verwaltung wie auch der Feuerwehrangehörigen genießt“, wurde er vom Gremium einstimmig für weitere fünf Jahre zum Kommandanten gewählt.

Quelle: eisingen-enzkreis.de

Korrektur: Die Neuwahl wurde auf ein Jahr befristet

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Pressebericht - Brand 13.02.2021

Am späten Samstagnachmittag kam es in Kämpfelbach im Ortseil Ersingen zu einem Dachstuhlbrand in einem historischen Gebäude im Ortskern.

Die Feuerwehr Eisingen übte zum Zeitpunkt des Brandes zufällig mit einer Kleingruppe im Feuerwehrhaus und meldete ihre Einsatzbereitschaft der Leitstelle.

Aufgrund der schnellen Verfügbarkeit forderten die Feuerwehr-Kameraden aus Ersingen zur Unterstützung der Löschmaßnahmen die Eisinger Wehr an.

Die Feuerwehr Eisingen Unterstütze vor Ort die Löschmaßnahmen mit einem Löschfahrzeug, einem Angriffstrupp unter Atemschutz,  sowie einem Trupp im Außenangriff mit einem Löschrohr um die angrenzenden Gebäude zu schützen.

Trotz des schnellen Eingriffs der Feuerwehr Ersingen und den Kräften aus den Nachbargemeinden, konnte das Gebäude nicht mehr gerettet werden.

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(Bilder FF Eisingen/PZ)

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Pressemeldung zum Tag des europaweiten Notrufs 112 am 11. Februar (11.2.)

Wir sind es gewohnt, den 11.2., also den Tag der europäischen Notrufnummer 112, mit Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu feiern, bei den alle, ob jung oder alt Einsatzkräfte oder zivile Personen beteiligt sind.

Dieses Jahr müssen wir diesen Tag anders gestalten.  Deshalb möchten wir die Arbeit und die Rolle der Menschen, die täglich hinter der Notrufnummer  112 arbeiten, in den Mittelpunkt stellen.  Denn hinter der Notrufnummer 112 steht ein gut ausgearbeitetes und komplexes System der organisierten Hilfeleistung. Angefangen bei den Notrufzentralen, hinweg über die einzelnen Einsatzdienste bis hin zu gezielten Vorplanungen, hat sich eine Gefahrenabwehrstruktur entwickelt, die in den einzelnen  Mitgliedstaaten von unterschiedlichen Organisationen getragen wird. In Deutschland sind dies die kommunalen Feuerwehren, das staatliche Technische Hilfswerk und die privaten Hilfsorganisationen vom Arbeiter Samariter Bund bis zu den Maltesern.

Weit über eine Million Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder hauptberuflich in diesen Organisationen. Sie sind ohne Zweifel die wichtigsten "Player*innen", die hinter dem Euronotruf 112 agieren.

Die dekorierte Spielfigur (Bild) repräsentiert heute den „Notruftag“ mit einem großen Dankeschön an jede einzelne Einsatzkraft für ihr unermüdliches Engagement.

112 Symbolfoto Playmobil 8M3A3772

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Mulde 21
75239 Eisingen

Telefax: 07232 383780
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